Uw-Wert

Und noch eine Bestandsaufnahme zur Warmen Kante

Pünktlich zu  DEM Branchenereignis des Monats März, der Messe fensterbau frontale 2018 in Nürnberg, finden Sie im Messeheft des GFF-Magazins, Heft 3/2018, ab Seite 86 meine aktuelle Bestandsaufnahme zum Thema Warme Kante – oder gleich hier. Wie schon so oft zeige ich in diesem Artikel die Vorteile der warmen Kante auf und stelle die Frage, warum es immer noch Aluminium-Abstandhalter gibt.

On 05. März 2018|By |Allgemein|0 Comments

Und nochmal Sprossenfenster!

Für das GFF-Magazin habe ich umfassende Informationen zum Thema Sprossen zusammengestellt. Den kompletten Beitrag zur Entstehungsgeschichte von Sprossen, zu den Sprossenarten sowie die Erläuterung, warum repräsentative Sprossen-Psi-Werte vorteilhafter sind als pauschale Aufschläge auf den Uw-Wert finden Sie beim GFF-Magazin online hier.

 

Sprossenfenster – besser als ihr wärmetechnischer Ruf

Sprossen sind ein unverzichtbares Gestaltungsmittel für die Ansichten von Gebäuden. Aber nicht nur Aluminium-Abstandhalter im Randverbund, auch Sprossen im Scheibenzwischenraum von Zweifach- oder Dreifach-Isoliergläsern sind wärmetechnische „Störstellen“, die bei der Ermittlung des Uw-Wertes von Fenstern berücksichtigt werden müssen.

In meinem neuen Webinar „Sprossen“ für den BF (Bundesverband Flachglas) am Mittwoch, den 13.4.2016 erkläre ich, warum es bei Fenstern überhaupt Sprossen gibt, welche Sprossenarten bei Mehrscheiben-Isoliergläsern möglich sind und wie Sprossenfenster gerechter wärmetechnisch bewertet werden können als mit den hohen Pauschalaufschlägen der Produktnorm für Fenster, EN 14351-1.

Zur Anmeldung für die BF Webinarreihe Technik auf der BF-homepage gelangen Sie hier.

On 31. März 2016|By |Termine|0 Comments

Warme Kante – so viel Energie geht über den Kantenunterschied doch nicht verloren !??

Hartnäckig hält sich bei so manchem Fensterbauer die Ansicht, die warme Kante würde die Wärmeverluste über Fensterflächen nur marginal beeinflussen. Zitat aus aus der Glaswelt 5/2014, Seite 58, aus dem Interview mit einem Fensterhersteller:  „Und so viel Energie geht doch nicht über diesen Kanten-Unterschied verloren“.

Ach, du liebe Zeit! Das mag einmal gegolten haben, als die Wärmedurchgangskoeffizienten von Fenstern noch auf recht bescheidenem Niveau lagen. Bei einem U-Wert von über 2 W/m²K war die Werteverbesserung durch warme Kante wirklich nicht die Welt. In den vergangenen Jahren haben sich Fenster jedoch wärmetechnisch enorm weiterentwickelt. Heutige Neubau-Fenster in Deutschland haben Uw-Werte in der Größenordnung von ca. 1,1 bis 0,8 W/m²K. Dieser Uw-Wert gilt für das ganze Fenster inkl. Rahmen und Wärmebrücke am Glasrand, nicht nur für die ungestörte Glasmitte. Grob über den Daumen macht die Verbesserung bei Einsatz von warmer Kante im Isolierglas-Randverbund anstelle von herkömmlichen Abstandhaltern aus Aluminium oder Stahl bei Holz- und PVC-Fenstern ca. 0,1 W/m²K aus – bei Metallfenstern können es bis zu 0,2 W/m²K sein. Da zeigt doch schon die überschlägige Betrachtung, dass der Effekt von warmer Kante locker im Bereich von 10 % liegt – der Gesamtverluste des Fensters, wohlgemerkt!

Trotzdem kann man in neuen Fenstern sogar bei Dreifach-Isolierglas immer noch Aluminium-Abstandhalter vorfinden. Schade, denn wertvolles Verbesserungspotential für den Uw-Wert bleibt dann ungenutzt. Warum? Ist das schlichtweg Unwissenheit oder will man da an der falschen Stelle ein paar Euro sparen? Ich kann das nach Jahrzehnten der Aufklärungsarbeit nicht mehr nachvollziehen. Im Vergleich mit anderen wärmetechnischen Optimierungsmaßnahmen eines Fensters ist warme Kante für einen Fensterbauer doch so simpel realisierbar und zudem noch äußerst wirtschaftlich. Sind die neuen Fenster ohne warme Kante erst einmal eingebaut sind, werden sie für die nächsten Jahrzehnte so bleiben, und dieses Energieeinsparpotential ist dann für lange Zeit verloren.

1Wärmetechnisches Optimierungspotential von Fenstern

Diese Abbildung zeigt die Verteilung der Energieverluste eines einflügeliges Fenster auf die drei Fensterbestandteile Glas, Rahmen und Randverbund sowie deren jeweilige Optimierungspotenziale. Das als Ausgangspunkt für die Betrachtung berechnete Fenster hat die Abmessung 1,23 m x 1,48 m, einen Rahmenanteil von 30 % mit einem Uf-Wert von 1,2 W/m²K sowie Dreifach-Isolierglas mit einem Ug-Wert von 0,7 W/m²K und Aluminium-Abstandhalter im Randverbund.

Im Vergleich kann man erkennen, welche Verbesserung des Uw-Wertes erreichbar ist durch

– warme Kante anstelle von herkömmlichen Aluminium-Abstandhaltern
– Verbesserung des Ug-Wertes der Glasfläche
– Verbesserung des Uf-Wertes der Rahmenfläche

Wer mehr darüber wissen möchte, kann das in meinen Beitrag im März-Heft des GFF-Magazins hier nachlesen.